Ein grünes Paradies an der Elbe

Ein grünes Paradies an der Elbe
Dessau - Gartenreich Wörlitz - Leipziger Neuseenland

Reiseleitung: Hanskarl von Neubeck

Das gibt schon Rätsel auf: Wieso ist das paradiesische Gartenreich Dessau-Wörlitz bei uns im Süden noch immer nicht bestens bekannt, obwohl es zum Weltkulturerbe zählt und jeden Besucher bezaubert? Das Gartenreich ist ein Landschaftspark im englischen Stil mit Kanälen und Teichen, mit Grotten, Tempelchen, unterschiedlichsten Brücken und einem künstlichen Vulkan. Bei Dessau denkt man natürlich auch ans Bauhaus, die vor 100 Jahren gegründete strenge Design- und Architekturschule, die ein Kontrastprogramm zum grünen Gartenreich ist. Außerdem werden wir bei dieser 4-Tage-Reise das Leipziger Neuseenland ansteuern und eine Schifffahrt auf dem Störmthaler See unternehmen.

Sie wohnen
im 4* Hotel Radisson Blu Fürst Leopold, einem sehr schönen Hotel, das sich bei früheren Fromm-Reisen schon bestens bewährt hat.

01 Turmreiche Innenstadt
Anreise mit Zwischenstopp in Halle/Saale. Dort fahren wir mit dem Aufzug auf die Dachterrasse der Franckesche Stiftungen, wo man einen exzellenten Blick auf die Innenstadt hat. Die Franckesche Stiftungen sind eine große Schulstadt aus der Zeit um 1700 mit einer fantastischen Bibliothek in Kulissenform. Weiterfahrt nach Dessau.

02 Meisterhäuser zwischen Kiefern
Der Vormittag ist ausgefüllt mit einer Führung durch das berühmte Bauhausgebäude, einer Meisterleistung des Walter Gropius. Wohl jede gedruckte Architekturgeschichte enthält ein Foto der Dessauer Glasfassade. Bei der Führung kommt man aus dem Staunen nicht heraus, auch wenn mancher Besucher die Architektur und die Einrichtung gerne etwas „gemütlicher“ hätte, etwa die Wohnateliers der Studenten. Ein Ort, der sich besonderer Beliebtheit erfreut, ist der umfangreiche Bauhaus-Shop. Anschließend fahren wir an die Elbe zur eleganten Gaststätte Kornhaus, einem Bauwerk aus der Bauhaus-Zeit. Ziel am Nachmittag ist die Siedlung Dessau-Törten, mit der Gropius 1926/28 demonstrieren wollte, wie man preisgünstigen Wohnraum mit Licht, Luft, Sonne schaffen kann. Dann wird es opulenter. Wir besuchen in Dessau die Meisterhäuser, die für die Bauhaus-Superstars reserviert waren. Mit schrillen Farben hatte das Bauhaus nichts im Sinn. Deswegen sind die Außenwände der Meisterhäuser durchweg weiß. Belebt werden sie, Sonnenschein vorausgesetzt, durch reizvolle Schattenspiele, denn Gropius platzierte die Meisterhäuser in einem lichten Kiefernwäldchen. Für sich selbst beanspruchte der Herr Direktor ein Einzelhaus, während die Kollegen Feininger und Moholy-Nagy, Muche und Schlemmer, Kandinsky und Klee in Doppelhäusern wohnten. Abendessen im Hotel.

03 In Gondeln durch den Park
Das Gartenreich liegt nur wenige Kilometer vor den Toren der Stadt Dessau. Wir lassen uns in Gondeln durch den Landschaftspark rudern, unternehmen einen Spaziergang auch auf den Dämmen, deren elbseitige Flanke Fürst Leopold im 18. Jahrhundert mit Eichen bepflanzen ließ, um bei Winter-Hochwasser die Eisschollen abprallen zu lassen. Mittagspause im Gasthof Seeblick, dessen Forellen legendär sind (es gibt natürlich auch anderes Essen). Wir betreten das Schloss, das erste Bauwerk in klassizistischem Stil in Deutschland, das verschiedene Raffinessen aufweist wie einen Palmensaal ganz oben im Belvedere. Dessen Dachterrasse eröffnet einen wunderschönen Panoramablick. Kurzum: Angenehmer, beschaulicher kann man einen Tag gar nicht verbringen. Am Nachmittag bleibt noch Zeit für einen Besuch im neuen, im Herbst 2019 eröffneten Bauhaus-Museum.

04 See mit künstlicher Insel
Gleich neben Dessau liegt Oranienbaum samt Schloss. Der Name verrät es: Eine Prinzessin aus dem Hause Oranien, die einen Fürsten von Sachsen-Anhalt geheiratet hatte, bekam vom Herrn Gemahl freie Hand und durfte den Ort im niederländischen Stil umbauen. Weit aktueller sind die Umbaumaßnahmen wenige Kilometer weiter. Als dort nach der Wende der Braunkohletagebau eingestellt wurde, hatte die Stiftung Bauhaus Dessau die gute Idee, „Ferropolis“ zu gründen, was übersetzt heißt „Stadt aus Eisen“. Fünf gewaltige Bagger wurden zusammengeführt, als Erinnerung an den Tagebau und zugleich als gigantische Kulisse für Musikfestivals. Dann geht es weiter zum Störmthaler See südlich von Leipzig. Mit einem Schiff erreichen wir eine künstliche Insel mit der Andeutung einer Kirche, die daran erinnert, dass hier einst ein Dorf stand, das dem Braunkohletagebau weichen musste. Anschließend geht es heimwärts.

Leistungen / Kinderermäßigungen

Unsere Leistungen
· Fahrt im modernen Fernreisebus
· Reiseleitung Hanskarl von Neubeck
· 3 x Übernachtung mit Halbpension
· Alle Ausflüge mit Führungen lt. Reiseverlauf
· Gondelfahrt durch das Gartenreich
· Eintritt Schloss Wörlitz
· Eintritt Schloss Oranienbaum
· Eintritt und Führung Ferropolis
· Schifffahrt auf dem Störmthaler See
Sonstige Eintritte extra

Termine
02.08.2020 - 05.08.2020
Stornostaffel C
Preis pro Person im DZ 489 €
Preis pro Person im EZ 569 €

   
Buchungshotline
0800-123 2008

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